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PORZELLAN RECYCLING

Neben dem Entwerfen von Produkten stellt Nicole Lehner ihre Geschirrkollektion aus Porzellan in ihrem Atelier her. 

Immer wieder sucht sie nach Lösungen, um noch ökologischer zu produzieren. Ein Problem, das sie schon seit Jahren beobachtet, ist die fehlerhafte oder kaputte Keramik, die bei der Herstellung oder später beim Versand anfällt.  

Gibt es beim Herstellungsprozess Abfälle, kann das Porzellan im Wasser wieder aufgelöst werden. Ist das Porzellan jedoch gebrannt, lässt es sich nicht mehr so einfach rückführen und landet auf der Deponie. Nach längerem Testen hat Nicole Lehner nun einen Weg gefunden, den schadhaft gebrannten Porzellan als Ressource für die Herstellung neuer Keramiken zu verwenden. Es gelang ihr, fünfzig Prozent der Porzellanmasse einzusparen und dennoch ein von den Eigenschaften her vergleichbares Produkt zu schaffen. 

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RECYCLING

Keramik wird in der Schweiz nicht als eigenständiges Material recycelt. Nach dem Gebrauch landen die Abfälle in der Verbrennung oder werden als Bauschutt recycelt. 

Jedes Jahr wird mehr Keramik recycelt, aber in Wirklichkeit handelt es sich um ein Downcycling, denn das hochwertige Material, das mit viel Energie hergestellt wurde, wird nicht sortenrein entsorgt. Das Bauschuttgemisch kann höchstens noch für den Strassenbau verwendet werden. 

Gleichzeitig graben wir Millionen Tonnen an neuen Rohstoffen aus, um wieder hochwertige Keramikprodukte herzustellen. 

Doch eigentlich wäre hochgebrannter Ton wiederverwendbar. Glasuren, die auf vielen keramischen Produkten angebracht sind, erschweren das Recycling allerdings. Die unglasierte Keramik von Golden Biscotti hingegen lässt sich sehr gut recyclen, was Nicole Lehner in zahlreichen Experimenten herausfand.

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